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ECHTERNACH, Mullerthal, Luxembourg
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5. März 2009




ChrestmoArt 2008
oder waat se sich dös Jaouer zu Eechternoach zesoamegereimt hoan.
Die eigenwillige Original-Komposition von Svetoslav T. EMANDIEV verbindet eine herausragende Basilika mit dem gelungenen so genannten „Trifolion“ und dem archaischen Typen des Fuchses „om Vulpert“ mit Verweis auf den „Renert“ und „Fritzi“.
Der ins Auge springende Vollmond hat dabei eigentlich keine Bedeutung – es sei denn man ist zufällig ein Werwolf oder ein graues Urgestein.
In der „ChrestmoArt“ Reihe der auf Echternach bezogenen legendären Figuren bietet sich nach dem „Kleesschen“ 2006 der „Fuus“ im Jubeljahr 2008 in vielerlei Hinsicht an:
Es darf durchaus spekuliert werden, dass schon der „Löschbourmensch“ einen mythischen Bezug zu diesem Tier gehabt haben konnte. Man denke an die monumentalen Bauten von vor fast 12.000 Jahren in Göbekli Tepe.
Auch das klassische Altertum kannte und vererbte die Figur in Wort und Bild. Epternus cum vulpus vulpus? Passt ! Befindet sich doch die Villa irgendwie immer noch da, wo sich Fuchs und Hase „Goude Noacht soen“ können.
Der wie auch immer bekannte „Renert“ des Michel Rodange ist im Original weit entfernt von der harmlosen Tierfabel unserer Schulbücher. Auch deshalb sitzt der Fuchs nun zwischen einer fast zerrissenen Basilika und einem „Trifolion“ mit raumgreifenden Vorbau der laut Eröffnungsrede des Hausherren die selben Ansprüche bedient wie seinerzeit der „Dënzelt“ für den Abt. Ein „Fiisschen“ wer Böses dabei denkt.
Das Bild hält auch dieses Jahr das aktuelle Moment fest, denn den „Chrëstmoart 2008“ beehrt ein leibhaftiger Filmstar mit seinem Besuch im „Hihof“. Steht „Fritzi“ wie einst „Reenert“ in seinem XIV. Gesang vehement gegen die wilde Jägerei, ist doch der Fuchs im Wesentlichen auch ein Jäger. Um zu überleben, als Künstler desselben, muss er auf die Jagd - nach Mäusen. Womit wir eventuell auch wieder beim „Trifolion“ wären.
Oder beim Maussprung. Und in Sachen Springen ist man zu „Eechternoach“ bekanntlich immer in der ersten Reihe ... gerne auch im deutschen Fernsehen. Wie „Fritzi“!
Nicht jedoch wie im „Renert“: Mit Stolz reden da die hohen Herren so wie „d’Maoul hinnen gewoass ass“ in lokalem Dialekt. Das ist längst nicht mehr chic und man hört bei offiziellen Anlässen „fir d’Bierger zu Ieternach“ zuweilen Befremdliches „op der Maartplaats“.
„O oarmen Eechternoach, d’schi Steedchen“ haben wir „ schuns laang begroawen."
Womit wir beim Willibrord wären.....aber das ist dann eine ganz andere Legende.
Mein kleiner böser Text ist nur Hintergrund zur hohen Kunst der Schönmalerei (oder so) und zu einem tatsächlich fabelhaften Bild von Echternach, in diesem Theater.
Im Jahr 2009 kommt wieder „Märchen“. Wetten! Text: Martine WIELKOWOLSKY


La composition résolument moderne « ChrëstmoArt 2008 » de Svetoslav T. EMANDIEV rapporte à Echternach la légende dite « fable de Messire Renart » dans sa version revue et corrigée par le « Renert » de Michel Rodange.
Au rythme de cette littérature telle que parue dans l’édition originale et complète et dont on doit se demander si elle n’est que le témoignage d’un temps passé, la Basilique en a pris un coup.
La réponse à la question si l’imposant ouvrage est d’envergure nationale ou seulement un opuscule à vocation scolaire doit être : Non et non pour ce qui concerne le « Renert » . Pour ce qui est de notre « Trifolion » allez savoir…en tout cas il nous est cher, vraiment très cher.
Le rapport à l’actualité se fait avec la représentation d’un animal bien vivant « Fritzi » la renarde, la star de la télé, qui honore de sa présence notre marché de Noël cette année.
Mais ce renard nous renvoie aussi à un passé lointain, aux temps dits préhistoriques, aux figures de Göbekli Tepe et pourquoi pas à l’humain du « Löschbour » local.
Le renard (vulpus vulpus) a bien sa place dans la tradition et la culture classique, issue de la villa d’Epternus (à vos souhaits !) avant de migrer à l’abbaye ou au « Vulpert » à l’Office, en exclusivité.
Quant à la pleine lune, elle n’a pas de signification majeure dans ce tableau.Quoique.
Ses luminosité et rayonnement contrastent avec le pâle souvenir de la grandeur (lire petitesse) de notre ville, ci-avant haut lieu de culture historique et où de grands hommes ne se gènaient pas de clamer fièrement leurs discours en patois local « op Eechternoacher ». Maintenant l’heure est plutôt aux oraisons funèbres pour l’un et pour l’autre.
Mais le tableau d’ensemble en fin 2008 se doit d’être positif. Possiblement, électoralement.
Il nous a fallu une belle image : la voici, après le St. Nicolas « Kleesschen » et le Tsar Saltan .
ChrëstmoArt 2008 Texte rédigé par Martine WIELKOWOLSKY